{"id":190,"date":"2016-03-23T21:41:45","date_gmt":"2016-03-23T20:41:45","guid":{"rendered":"http:\/\/siggsoftware.ch\/wordpress\/?p=190"},"modified":"2016-03-27T23:06:42","modified_gmt":"2016-03-27T21:06:42","slug":"was-macht-ein-stellwerk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/siggsoftware.ch\/wordpress\/was-macht-ein-stellwerk\/","title":{"rendered":"Was macht ein Stellwerk?"},"content":{"rendered":"<h1 class=\"left\">Die Aufgaben eines Stellwerks<\/h1>\n<p>Einfach ausgedr\u00fcckt, muss ein Stellwerk verhindern, dass es auf irgend eine Art und Weise zu einem Unfall (Zusammenstoss zweier oder mehrerer Z\u00fcge) kommen kann. Dies bedeutet nun zwangsl\u00e4ufig, dass ein Stellwerk \u00fcber die Belegungen aller Gleise und Weichen informiert sein muss. Um ein Stellwerk zu betreiben, dass diesen Namen auch verdient, muss die Modellbahn also mit einer m\u00f6glichst vollst\u00e4ndigen Gleisfreimeldung ausgestattet sein. Erst in zweiter Linie stellt ein Stellwerk Automatisierungsfunktionen zur Verf\u00fcgung (Automatischer Signalbetrieb, ASB). Sigg&#8217;s JavaESTW ist in der Funktionalit\u00e4t an die elektronischen Stellwerke der SBB angelehnt. Zum Teil wurde der Funktionsumfang (Komplexit\u00e4t) aber stark vereinfacht (zBsp. Block). Sie k\u00f6nnen aber sicher sein, dass Sie beim Einsatz von Sigg&#8217;s JavaESTW f\u00fcr Ihre Modellbahn, einen Fahrbetrieb erhalten, der dem Orginal sehr nahe kommt.<\/p>\n<h1 class=\"left\">Darstellung, Bedeutung der Farben im ESTW<\/h1>\n<div id=\"article_423\" class=\"module article simple full\">\n<div id=\"articletext_836\" class=\"submodule\">\n<p class=\"left\">Um die nachfolgenden Zeichnungen richtig zu verstehen, folgt an dieser Stelle schon die Definition der Farben. Die Erkl\u00e4rung, was denn nun zBsp. Flankenschutz bedeutet, folgt sp\u00e4ter. In folgender Tabelle sind alle Farben aufgef\u00fchrt mit denen die Zust\u00e4nde der einzelnen Gleise und Weichen dargestellt werden.<\/p>\n<table border=\"1\" summary=\"\" frame=\"BOX\" rules=\"ALL\" bgcolor=\"000000\">\n<thead>\n<tr>\n<th valign=\"TOP\"><span style=\"color: #ffffff;\">Farbe<\/span><\/th>\n<th valign=\"TOP\"><span style=\"color: #ffffff;\">Bedeutung<\/span><\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr>\n<td align=\"JUSTIFY\" valign=\"TOP\"><span style=\"color: #ffffff;\">weiss<\/span><\/td>\n<td align=\"JUSTIFY\" valign=\"TOP\"><span style=\"color: #ffffff;\">Keine Beanspruchung, keine Belegung<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"JUSTIFY\" valign=\"TOP\"><span style=\"color: #ff0000;\">rot<\/span><\/td>\n<td align=\"JUSTIFY\" valign=\"TOP\"><span style=\"color: #ff0000;\">Gleis ist besetzt<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"JUSTIFY\" valign=\"TOP\"><span style=\"color: #00ff00;\">gr\u00fcn<\/span><\/td>\n<td align=\"JUSTIFY\" valign=\"TOP\"><span style=\"color: #00ff00;\">Zugfahrstrasse<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"JUSTIFY\" valign=\"TOP\"><span style=\"color: #0000ff;\">blau<\/span><\/td>\n<td align=\"JUSTIFY\" valign=\"TOP\"><span style=\"color: #0000ff;\">Rangierfahrstrasse<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"JUSTIFY\" valign=\"TOP\"><span style=\"color: #ccffff;\">t\u00fcrkis<\/span><\/td>\n<td align=\"JUSTIFY\" valign=\"TOP\"><span style=\"color: #ccffff;\">Element gibt Flankenschutz<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<div class=\"articleimage submodule\"><\/div>\n<div class=\"articleimage submodule\">\n<h1 class=\"left\">Signal Symbole<\/h1>\n<p>Ein Hauptsignal wird als Pfeil, in Richtung wie ein fahrender Zug auf die Front des Signals zuf\u00e4hrt, es also sehen kann, dargestellt, ein Zwergsignal als halber Pfeil. Nicht dargestellt werden Vorsignale und der Begriff, den ein Hauptsignal zeigt. Der Fahrdienstleiter interresiert sich nicht f\u00fcr den Begriff eines Signals, sondern nur ob es Rot oder Gr\u00fcn ist!<\/p>\n<h1 class=\"left\">Einzelbedienungen<\/h1>\n<p>Unter Einzelbedienungen versteht man das Bedienen eines einzelnen Elements (Bsp. Weiche umschalten, Barriere schliessen usw.). Nicht jede Einzelbedienung ist jederzeit m\u00f6glich. Wenn zum Beispiel eine Weiche durch eine Fahrstrasse beansprucht ist, kann sie nicht mehr umgeschaltet werden.<\/p>\n<p>Einzelbedienungen werden im normalen Betrieb nicht sehr oft verwendet, da bei Strassenbedienungen alles, was f\u00fcr eine Strasse von A nach B notwendig ist, automatisch ausgef\u00fchrt wird.<\/p>\n<h1 class=\"left\">Die Fahrstrasse<\/h1>\n<div id=\"article_429\" class=\"module article simple full\">\n<div id=\"articletext_844\" class=\"submodule\">\n<p class=\"left\">Mit Fahrstrasse wird ein gesicherter Fahrweg von einem Start- zu einem Zielsignal bezeichnet. M\u00f6chte der Benutzer mit einem Zug von A nach B fahren, so teilt er dies dem ESTW mit, dieses pr\u00fcft nun ob dies M\u00f6glich ist. Wenn ja, wird eine gesicherte Fahrstrasse von A nach B einlaufen. Gesichert heisst, dass das Stellwerk daf\u00fcr sorgt, dass keine zweite Fahrstrasse, die der ersten in die Quere kommen k\u00f6nnte, einl\u00e4uft. Das Startsignal einer Fahrstrasse geht erst auf Fahrt (gr\u00fcn), wenn die Strasse vollst\u00e4ndig eingelaufen ist. Der Benutzer (Fahrdienstleiter) hat keine M\u00f6glichkeit, direkt ein Signal zu beeinflussen! In Abbildung 1 ist eine Fahrstrasse von Signal 1 zu Signal 2 dargestellt.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"articleimage_845\" class=\"articleimage submodule\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-201\" src=\"https:\/\/siggsoftware.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Fahrstrasse-300x59.jpg\" alt=\"Fahrstrasse\" width=\"300\" height=\"59\" srcset=\"https:\/\/siggsoftware.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Fahrstrasse-300x59.jpg 300w, https:\/\/siggsoftware.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Fahrstrasse.jpg 412w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/div>\n<div class=\"articleimage submodule\"><\/div>\n<div class=\"articleimage submodule\">\n<h1 class=\"left\">Rangierfahrstrassen<\/h1>\n<div id=\"article_431\" class=\"module article simple full\">\n<div id=\"articletext_847\" class=\"submodule\">\n<p>Rangierfahrstrassen sind, wie der Name schon sagt, dazu da,\u00a0 Rangierfahrten zu erm\u00f6glichen. Rangierfahrten k\u00f6nnen den Bahnhofsbereich nie verlassen, das heisst, sie k\u00f6nnen nie \u00fcber ein Einfahr\u00adsignal hinaus auf den Block gestellt werden. Damit eine Rangierfahrstrasse einl\u00e4uft, m\u00fcssen folgende Bedingungen erf\u00fcllt sein:<\/p>\n<ul>\n<li>Flankenschutz muss gew\u00e4hrleistet sein.<\/li>\n<li>Alle Elemente die befahren werden sollen, d\u00fcrfen nicht durch eine Strasse beansprucht werden.<\/li>\n<li>Das Zielsignal muss ROT sein.<\/li>\n<li>Es darf kein Element der Strasse gesperrt sein.<\/li>\n<li>Alle Weichen der Strasse m\u00fcssen in der korrekten Lage stehen, oder umgestellt werden k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>Keine Weiche der Strasse darf gest\u00f6rt sein.<\/li>\n<li>Start- und Zielsignal muss ein Zwergsignal sein.<\/li>\n<li>Bei Rangierfahrstrassen ist es erlaubt, dass Elemente der Strasse besetzt sind!<\/li>\n<\/ul>\n<h1 class=\"left\">Zugfahrstrassen<\/h1>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"article_433\" class=\"module article simple full\">\n<div id=\"articletext_849\" class=\"submodule\">\n<p>Zugfahrstrassen werden vom ESTW h\u00f6her gewertet als Rangierstrassen. Sie d\u00fcrfen im Gegensatz zu Rangierstrassen aus dem Bahnhof auf die Strecke f\u00fchren. Die Bedingungen f\u00fcr eine Zugfahrstrasse sind strenger als bei einer Rangierstrasse:<\/p>\n<ul>\n<li class=\"left\">Flankenschutz muss gew\u00e4hrleistet sein.<\/li>\n<li class=\"left\">Alle Elemente die befahren werden sollen, d\u00fcrfen nicht durch eine Strasse beansprucht werden.<\/li>\n<li class=\"left\">Das Zielsignal muss ROT sein.<\/li>\n<li class=\"left\">Es darf kein Element der Strasse gesperrt sein.<\/li>\n<li class=\"left\">Alle Weichen der Strasse m\u00fcssen in der korrekten Lage stehen, oder umgestellt werden k\u00f6nnen.<\/li>\n<li class=\"left\">Keine Weiche der Strasse darf gest\u00f6rt sein.<\/li>\n<li class=\"left\">Start- und Zielsignal muss ein Hauptsignal sein, respektive ein Zwergsignal mit Gruppenhauptsignal.<\/li>\n<li class=\"left\">Alle Elemente \u00fcber die eine Zugstrasse f\u00fchrt, d\u00fcrfen nicht belegt sein.<\/li>\n<li class=\"left\">Der Gleisabschnitt beim Startsignal muss entweder belegt sein, oder eine andere Zug- oder Rangierstrasse muss schon bis zum Startsignal gestellt sein (Startpunktbedingung).<\/li>\n<li class=\"left\">Ein eventuell projektierter Durchrutschweg (Besonderer Verschluss, BV) \u00fcber das Zielsignal hinaus muss frei und nicht Beansprucht sein.<\/li>\n<li class=\"left\">Bei Fahrten aus dem Bahnhof heraus, \u00fcber einen Blockabschnitt: die Blockrichtung muss stimmen, respektive gedreht werden k\u00f6nnen.<\/li>\n<\/ul>\n<h1 class=\"left\">Die Strassenaufl\u00f6sung<\/h1>\n<h2 class=\"left\">Die Gesamtaufl\u00f6sung<\/h2>\n<p>Unter Gesamtaufl\u00f6sung versteht man die vollst\u00e4ndige Aufl\u00f6sung der gesamten Strasse. Es gibt verschiedene Arten von Gesamtaufl\u00f6sungen:<\/p>\n<ul>\n<li>Automatisch bei erreichen des Zielsignals.<\/li>\n<li>Durch eine Bedienung des Benutzers. In diesem Fall werden folgende Bedienungen underschieden:\n<ul>\n<li>Betriebsaufl\u00f6sung einer Rangierstrasse (BAR)<br \/>\nDiese Bedienung ist immer m\u00f6glich.<\/li>\n<li>Betriebsaufl\u00f6sung einer Zugstrasse (BAZ)<br \/>\nDiese Bedienung ist nur dann m\u00f6glich, wenn das deckende Hauptsignal noch nie auf Fahrt war.<\/li>\n<li>Notaufl\u00f6sung einer Zugstrasse (NAZ)<br \/>\nMit dieser Bedienung wird eine Zugstrasse aufgel\u00f6st, wenn das deckende Hauptsignal schon auf gr\u00fcn gewesen ist.<br \/>\nDa im Falle der NAZ Bedienung ein Zug bereits am Signal vorbei gefahren sein kann, werden zuerst die Signale auf ROT gestellt. Die Strasse selbst wird erst nach einer Pause von z.B. 2 Minuten aufgl\u00f6st (NAZ Zeit). Damit ist sichergestellt, dass ein Zug, der schon unterwegs ist, vor dem Aufl\u00f6sen der Strasse zum stehen kommt. Zu Testzwecken kann diese Zeit ausgeschaltet werden (NAZ kurz).<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h2 class=\"left\">Die Regelaufl\u00f6sung<\/h2>\n<p>Unter Regelausl\u00f6sung versteht man das Aufl\u00f6sen der Fahrstrasse (zur\u00fccksetzen der Beanspruchung), das kontinuierlich mit dem freifahren eines Abschnitts stattfindet. Das heisst, jeder Abschnitt einer Strasse wird hinter einem fahrenden Zug, mit dem freifahren, aufgel\u00f6st.<br \/>\nDie Bedingungen, dass die Regelaufl\u00f6sung auf einem Abschnitt der frei wurde, stattfindet, sind folgende:<\/p>\n<ol>\n<li>Der n\u00e4chste Abschnitt muss belegt sein.<\/li>\n<li>Der vorherige Abschnitt muss frei sein.<\/li>\n<li>Der vorherige Abschnitt muss schon aufgel\u00f6st haben (keine\u00a0 Strassenbeanspruchung mehr).<\/li>\n<\/ol>\n<p>Wird eine dieser Bedingungen nicht erf\u00fcllt (Bsp. Zug hat einen Wagen verloren), wird die Regelaufl\u00f6sung ab dem Abschnitt, der als erster nicht aufl\u00f6sen konnte, nicht mehr arbeiten (3. Regel).<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"submodule\"><\/div>\n<div class=\"submodule\">\n<h1 class=\"left\">Der Flankenschutz<\/h1>\n<div id=\"article_440\" class=\"module article simple full\">\n<div id=\"articletext_856\" class=\"submodule\">\n<p class=\"left\">Bei Fahrstrassen, die \u00fcber Weichen f\u00fchren, muss verhindert werden, dass vom nicht durch die Strasse beanspruchten Ast der Weiche her, eine Gef\u00e4hrdung der Strasse, und damit des fahrenden Zuges, stattfinden kann. Diesen Mechanisums nennt man Flankenschutz. Flankenschutz kann durch eine andere Weiche oder durch ein Signal gegeben werden. In der ersten Abbildung unten ist der Schutz durch eine Weiche (Weiche 1 sucht Schutz f\u00fcr Fahrstrasse von Signal 1 nach Signal 2, Weiche 2 bietet Schutz, Weiche 2 kann nicht mehr umgeschaltet werden bis Fahrstrasse \u00fcber Weiche 1 aufgel\u00f6st hat), in der zweiten Abbildung der Schutz durch ein Signal (Lichtschutz) dargestellt (Weiche 1 sucht Schutz, Signal 3 bietet Lichtschutz).<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"articleimage_857\" class=\"articleimage submodule\"><\/div>\n<div id=\"articleimage_858\" class=\"articleimage submodule\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-202\" src=\"https:\/\/siggsoftware.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Flankenschutz-300x115.jpg\" alt=\"Flankenschutz durch Weiche\" width=\"300\" height=\"115\" srcset=\"https:\/\/siggsoftware.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Flankenschutz-300x115.jpg 300w, https:\/\/siggsoftware.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Flankenschutz.jpg 425w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/div>\n<div class=\"articleimage submodule\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-198\" src=\"https:\/\/siggsoftware.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Lichtschutz-300x106.jpg\" alt=\"Flankenschutz durch Signal\" width=\"300\" height=\"106\" srcset=\"https:\/\/siggsoftware.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Lichtschutz-300x106.jpg 300w, https:\/\/siggsoftware.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Lichtschutz.jpg 412w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/div>\n<div class=\"articleimage submodule\"><\/div>\n<\/div>\n<div class=\"articleimage submodule\">\n<h2 class=\"left\">Der Flankenschutzraum<\/h2>\n<div id=\"article_442\" class=\"module article simple full\">\n<div id=\"articletext_860\" class=\"submodule\">\n<p class=\"left\">Unter Flankenschutzraum versteht man alle Elemente von der Schutz suchenden Weiche bis zum Schutz bietenden Element. Bei der Anschaltung einer Fahrstrasse wird verlangt, das der ganze Flankenschutzraum frei ist! In folgender Abbildung ist ein Flankenschutzraum (t\u00fcrkis) dargestellt. Zu beachten ist, dass Signal 3 keinen Schutz bieten kann, da es in die selbe Richtung zeigt, wie die Schutzsuche (von Weiche 1 weg), das heisst, Signal 3 ist durch Transportschutz beansprucht.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-197\" src=\"https:\/\/siggsoftware.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Flankenschutzraum-300x118.jpg\" alt=\"Flankenschutzraum\" width=\"300\" height=\"118\" srcset=\"https:\/\/siggsoftware.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Flankenschutzraum-300x118.jpg 300w, https:\/\/siggsoftware.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Flankenschutzraum.jpg 469w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"articleimage_861\" class=\"articleimage submodule\"><\/div>\n<div class=\"articleimage submodule\">\n<h2 class=\"left\">Transportschutz<\/h2>\n<div id=\"article_444\" class=\"module article simple full\">\n<div id=\"articletext_863\" class=\"submodule\">\n<p class=\"left\">Ein Element, das nicht selbst\u00e4ndig Schutz bieten kann, muss die Schutzsuche weitergeben, das heisst, es bietet Transportschutz (Gleis, Signal in der \u00bbfalschen\u00ab Richtung, Weiche von der Spitze her). In folgender Abbildung ist ein Beispiel zu sehen, in dem Weiche 1 Schutz sucht, Weiche 2 den Schutz an Signal 3 <strong>und<\/strong> Signal 4 weitergeben muss.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-199\" src=\"https:\/\/siggsoftware.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Transportschutz-300x141.jpg\" alt=\"Transportschutz\" width=\"300\" height=\"141\" srcset=\"https:\/\/siggsoftware.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Transportschutz-300x141.jpg 300w, https:\/\/siggsoftware.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Transportschutz.jpg 435w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"articleimage_864\" class=\"articleimage submodule\"><\/div>\n<div class=\"articleimage submodule\">\n<h2 class=\"left\">Zwieschutz<\/h2>\n<div id=\"article_446\" class=\"module article simple full\">\n<div id=\"articletext_866\" class=\"submodule\">\n<p class=\"left\">In folgender Abbildung ist ein Beispiel eines Zwieschutzfalles gegeben. Weiche 3 muss gleichzeitig Schutz f\u00fcr die Fahr\u00adstrasse von Signal 1 nach Signal 2 und f\u00fcr die Strasse von Signal 3 nach Signal 4 geben. Da sie das nicht kann, muss sie die Schutzsuche weitergeben. Das heisst, Signal 5 bietet Schutz f\u00fcr beide dargestellten Fahrstrassen. Weiche 3 ist durch Zwieschutz beansprucht.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-200\" src=\"https:\/\/siggsoftware.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Zwieschutz-300x165.jpg\" alt=\"Zwieschutz\" width=\"300\" height=\"165\" srcset=\"https:\/\/siggsoftware.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Zwieschutz-300x165.jpg 300w, https:\/\/siggsoftware.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Zwieschutz.jpg 430w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"articleimage_867\" class=\"articleimage submodule\"><\/div>\n<\/div>\n<div id=\"article_447\" class=\"module article simple full\">\n<div id=\"articletext_868\" class=\"submodule\">\n<p class=\"left\">Ein Spezialfall des Zwieschutzes ist der Eigenzwieschutz. Dabei erh\u00e4lt eine Weiche zwei Schutzanforderungen von ein und der selben Fahrstrasse. Ein Beispiel daf\u00fcr ist in folgender Abbildung, Weiche 3, gegeben.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-196\" src=\"https:\/\/siggsoftware.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Eigenzwieschutz-300x119.jpg\" alt=\"Eigenzwieschutz\" width=\"300\" height=\"119\" srcset=\"https:\/\/siggsoftware.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Eigenzwieschutz-300x119.jpg 300w, https:\/\/siggsoftware.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Eigenzwieschutz.jpg 430w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"articleimage_869\" class=\"articleimage submodule\"><\/div>\n<div class=\"articleimage submodule\">\n<h1 class=\"left\">Der Streckenblock<\/h1>\n<div id=\"article_449\" class=\"module article simple full\">\n<div id=\"articletext_871\" class=\"submodule\">\n<p class=\"left\">Im Unterschied zu Relaisstellwerken und noch \u00e4lteren Stellwerken bei der SBB (bei diesen \u00bbalten\u00ab Stellwerken h\u00f6hrte die Fahrstrassenlogik beim Einfahrsignal auf. Auf der Strecke zwischen zwei Stationen gab es also keine Fahrstrassen mehr), hat der Block in vorliegenden Modellbahnstellwerk stark an Bedeutung verloren. Im Prinzip k\u00f6nnen zwei Stationen mittels der normalen Fahrstrassenlogik \u00fcber eine Strecke miteinander verbunden sein. Es gibt aber dennoch, mindestens zwei Gr\u00fcnde, warum in Sigg&#8217;s JavaESTW ein Blockelement implementiert wurde:<\/p>\n<ul>\n<li class=\"left\">\u00dcber ein Blockelement kann keine Rangierfahrstrasse gestellt werden.<\/li>\n<li class=\"left\">Mittels des Blockes wird verhindert, dass sich zwei Z\u00fcge gegenseitig blockieren k\u00f6nnen.<\/li>\n<li class=\"left\">Die Richtung des Blockes wird von der \u00dcberf\u00fcllverhinderung verwendet.<\/li>\n<\/ul>\n<p>In folgender Abbildung sind zwei Stationen ohne Block miteinander verbunden. Die Fahrstrassenlogik verhindert nicht, dass sowohl von Station A die Strasse von Signal 1 nach Signal 2 und von Station B die Strasse von Signal 3 nach Signal 4 eingestellt wird, da dabei keine Gef\u00e4hrdung auftritt. Es kann nun also zur Situation kommen, dass sich zwei Z\u00fcge gegen\u00fcberstehen und nicht mehr weiter k\u00f6nnen&#8230;<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-195\" src=\"https:\/\/siggsoftware.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Strecke-300x87.jpg\" alt=\"Strecke ohne Block\" width=\"300\" height=\"87\" srcset=\"https:\/\/siggsoftware.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Strecke-300x87.jpg 300w, https:\/\/siggsoftware.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Strecke.jpg 730w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"articleimage_872\" class=\"articleimage submodule\"><\/div>\n<\/div>\n<div id=\"article_450\" class=\"module article simple full\">\n<div id=\"articletext_873\" class=\"submodule\">\n<p class=\"left\">In folgender Abbildung ist nun die selbe Situation, erg\u00e4nzt um zwei Blockelemente, zu sehen (es geh\u00f6ren immer zwei Blockelemente zusammen, zwischen den beiden Elementen darf es keine Weiche haben). Die Richtung des Blockes ist durch den Pfeil dargestellt. Die Richtung kann nur gedreht werden, wenn zwischen den beiden Blockelementen kein einziges Gleis belegt ist, und keine Strassenbeanspruchung vorhanden ist. Von einer Station kann nur dann eine Strasse auf die Strecke gestellt werden, wenn die Richtung des Blockes stimmt, respektive wenn sie gedreht werden kann. Somit ist es nicht mehr m\u00f6glich, eine Situation des gegenseitigen blockierens, wie in der vorhergehenden Abbildung, zu erhalten.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-194\" src=\"https:\/\/siggsoftware.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Block-300x90.jpg\" alt=\"Block\" width=\"300\" height=\"90\" srcset=\"https:\/\/siggsoftware.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Block-300x90.jpg 300w, https:\/\/siggsoftware.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Block-768x230.jpg 768w, https:\/\/siggsoftware.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Block.jpg 873w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"articleimage_874\" class=\"articleimage submodule\"><\/div>\n<div class=\"articleimage submodule\"><\/div>\n<\/div>\n<div class=\"articleimage submodule\">\n<h1 class=\"left\">Der \u00bbBesonderer Verschluss\u00ab<\/h1>\n<div id=\"article_452\" class=\"module article simple full\">\n<div id=\"articletext_876\" class=\"submodule\">\n<p class=\"left\">Da bei kurzen Gleisen nicht immer garantiert werden kann, dass ein Zug nicht \u00fcber das Zielsignal f\u00e4hrt, wurde der \u00bbBesondere Verschluss\u00ab (BV) eingef\u00fchrt. Beim BV handelt es sich im Prinzip um eine Verl\u00e4ngerung der Fahrstrasse. Diese Verl\u00e4ngerung der Fahrstrasse sollte so gew\u00e4hlt sein, dass es nicht m\u00f6glich, dass ein Zug, wenn er schon \u00fcber ein rotes Signal f\u00e4hrt, auch noch \u00fcber den BV-Bereich rutscht. Der Unterschied zwischen einem BV und der normalen Zugfahrstrasse besteht eigentlich nur darin, dass der BV nicht nach befahren aufl\u00f6st, sondern nach einer projektierten Zeit, nach befahren des Zielsignals. Der Gedanke der sich dahinter verbirgt ist folgender:<br \/>\nwenn ein Zug den Signalabschnitt befahren hat und nach, zum Beispiel 10 Sekunden, der n\u00e4chste Abschnitt noch nicht besetzt ist, wird er wohl zum stehen gekommen sein, womit der BV nicht mehr ben\u00f6tigt wird. In Abbildung 10 ist ein Beispiel eines aktiven BV&#8217;s zu sehen. Der Bereich von Signal 2 bis und mit Weiche 1 ist durch einen BV gesch\u00fctzt. Eine Fahrstrasse von Signal 3 nach Signal 4 ist nicht mehr m\u00f6glich.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-193\" src=\"https:\/\/siggsoftware.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/BesondererVerschluss-300x81.jpg\" alt=\"Besonderer Verschluss\" width=\"300\" height=\"81\" srcset=\"https:\/\/siggsoftware.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/BesondererVerschluss-300x81.jpg 300w, https:\/\/siggsoftware.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/BesondererVerschluss.jpg 646w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"articleimage_877\" class=\"articleimage submodule\"><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Aufgaben eines Stellwerks Einfach ausgedr\u00fcckt, muss ein Stellwerk verhindern, dass es auf irgend eine Art und Weise zu einem Unfall (Zusammenstoss zweier oder mehrerer Z\u00fcge) kommen kann. Dies bedeutet nun zwangsl\u00e4ufig, dass ein Stellwerk \u00fcber die Belegungen aller Gleise und Weichen informiert sein muss. Um ein Stellwerk zu betreiben, dass diesen Namen auch verdient, &hellip; <a href=\"https:\/\/siggsoftware.ch\/wordpress\/was-macht-ein-stellwerk\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Was macht ein Stellwerk?<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"class_list":["post-190","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-javaestw"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/siggsoftware.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/190","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/siggsoftware.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/siggsoftware.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/siggsoftware.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/siggsoftware.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=190"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/siggsoftware.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/190\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":212,"href":"https:\/\/siggsoftware.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/190\/revisions\/212"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/siggsoftware.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=190"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/siggsoftware.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=190"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/siggsoftware.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=190"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}